Bet Debora Berlin

Women of the Wall

Von der gesellschaftsverändernden Kraft des Gebets

 

 

Wir laden herzlich zu einem Vortrag mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg am Mittwoch, dem 20. Juni 2018 um 19 Uhr ein!

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

 

Wir heißen alle interessierten Frauen und Männer willkommen!

Der Eintritt ist frei.

 

 

Anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel im Mai 2018 wollen wir zu einem Vortrag und Gespräch mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, die selbst in der Organisation aktiv ist, über „Women of the Wall“ einladen. Die vor dreißig Jahren gegründete israelische Gruppe setzt sich für das Recht jüdischer Frauen ein, gleichberechtigt an der Jerusalemer Klagemauer zu beten. Seitdem wird eine hochpolitische Auseinandersetzung darüber geführt, wer was wie wo und warum an der Stützmauer des Tempelgeländes beten darf. Widerstände und Einwände kommen von allen Seiten: Im orthodoxen Judentum hat ein gemeinschaftliches und öffentliches Gebet von Frauen, in welcher Form auch immer, bis heute kaum einen Platz. Um so mehr wird es an der Klagemauer für problematisch erachtet, die nach der Befreiung der Altstadt 1967 in eine Art ultraorthodoxer Synagoge mit strenger räumlicher Trennung zwischen Männern und Frauen umgestaltet wurde. Die israelische Gesellschaft beginnt die Problematik der Übertragung religiöser Stätten und Symbole an das ultraorthodoxe Oberrabbinat und die damit einhergehende Verdrängung von Frauen aus öffentlichen Bereichen zu erkennen. Aber auch für jüdische Frauen außerhalb Israels hat diese Diskussion eine große Bedeutung hinsichtlich ihrer Rolle in Synagogen und Gemeinden.

 

Ulrike Offenberg ist promovierte Historikerin und Rabbinerin bei der Jüdischen Gemeinde Hameln. Sie ist seit 2013 aktiv bei Women of the Wall. Im Bet Debora Journal Frauenpolitik für ein modernes Judentum (Berlin: Hentrich & Hentrich 2016) veröffentlichte sie einen Beitrag über die Organisation.

 

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung – Geschäftsstelle Gleichstellung

 

 

 

Wir danken der Stiftung Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum für die Unterstützung!

 

Verkehrsverbindung: S 1, 2, 25 (Oranienburger Straße), S 5, 7, 9, 75 (Hackescher Markt), U 6 (Oranienburger Tor), U8 (Weinmeisterstraße), Tram M1, M5 (Oranienburger Straße)

 

 

 

 


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