Bet Debora Berlin

Jüdisches Leben in Berlin: vielfältig und bunt?

Wir laden herzlich zu einem Gespräch mit der Rabbinatsstudentin Noemi Henkel-Gümbel ein:

 

am Dienstag, dem 21. Mai 2019 um 19 Uhr, im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz (ehemaliges Jüdisches Kinderheim), Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg

 

Wir heißen alle interessierten Frauen und Männer herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.

 

Was macht die jüdische Gemeinschaft in Berlin heute aus? Wie vielfältig und bunt ist sie heute und wer gestaltet die verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in der Stadt? Wir haben zu diesem Diskussionsabend, der an unsere Gesprächsrunde zum jüdischen Feminismus zu Channukka anknüpft, die Rabbinatsstudentin Noemi Henkel-Gümbel eingeladen, die sich u. a. bei Keshet e. V. für die Sichtbarkeit von LGBTQI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queer, Intersexuelle) innerhalb der jüdischen Gemeinschaft engagiert. Wir möchten uns mit ihr und dem Publikum u. a. über folgende Fragen austauschen:

  • Wie blicken wir auf jüdisches Leben in Berlin heute? Können wir schon von einem pluralistischen Judentum sprechen oder ist es noch ein weiter Weg dorthin?
  • Wie sieht es aus mit Gleichberechtigung in den Synagogen, jüdischen Einrichtungen und Institutionen, Gruppen und Initiativen?
  • Welche Rolle werden Rabbinerinnen und Rabbiner innerhalb der jüdischen Gemeinschaften in Deutschland und Europa spielen? Wird sich ihr Selbstverständnis wandeln? Wird der Beruf weiblicher?

Wir wünschen uns ein buntes Publikum, das Interesse hat, über alle Unterschiede hinweg mehr miteinander zu reden. Deshalb freuen wir uns auf bekannte und noch unbekannte Menschen!

 

Noemi Henkel-Grümbel (27) ist seit 2018 Rabbinatsstudentin am Zacharias Fraenkel College. Sie wuchs in München auf, machte nach der Schule Alija und hat in Israel u. a. Psychologie am Interdisciplinary Center (IDC) in Herzlia studiert. In Tel Aviv war sie in unterschiedlichen jüdischen Communitys aus dem breiten religiösen Spektrum engagiert.

 

 

Verkehrsverbindung: U2 Senefelderplatz

Die Veranstaltung wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung – Geschäftsstelle Gleichstellung gefördert.



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