Gefilte Fisch mal 12 – ein Symbol des kulturellen jüdischen Gedächtnisses!

Hervorgehoben

Ein Projekt von Cymes un Delishkes e. V.
in Zusammenarbeit mit Bet Debora

Meine Großmutter hat es früher anders gekocht! Wer von uns hat diesen Satz noch nicht gehört? Seit Jahrzehnten haben wir immer wieder Begegnungen, die uns aufmerksam machen auf traditionelle jüdische Gerichte nach neuem, überraschendem Rezept.

Dieser Satz war unser Ansporn, uns der Vielfalt bei der Zubereitung eines der traditionellsten und bekanntesten jüdischen Gerichte zu widmen, dem Gefilten Fisch.

Unser Projekt will beschreiben, wie der Alltag zum Feld des kulturellen Austausches wird und wie sich die unterschiedlichen Traditionen beeinflussen. In unserem Fall ist eine solche alltägliche Sphäre die Küche – denn sie ist nicht nur der Ort der Zubereitung und der Nahrungsaufnahme, sondern auch der Ort der Kommunikation, ein Treffpunkt für verschiedene Traditionen und Kulturen. Jede Küche hat ihre eigene Sprache, jede Küche formt die Biografie, sie ist nicht nur identitätsstiftend, sie stellt kulturelles Gedächtnis dar. Anhand von 12 Rezepten und 12 Biografien in Deutschland möchten wir darstellen, wie Gefilte Fisch soziale Zugehörigkeit und Gemeinschaftlichkeit schafft – über Grenzen hinweg.

Mit diesem Projekt wollen wir biografische Begegnungen dokumentieren und filmisch festhalten. Im Rahmen unseres Projekts suchen wir Menschen, die ihr Wissen, ihre kulinarischen Familientraditionen oder einfach ein Rezept für Gefilte Fisch an uns weitergeben möchten. 

Wenn Sie uns kontaktieren wollen, würden wir uns sehr freuen Sie kennenzulernen!

cymesundelishkes@magenta.de

Wir bedanken uns herzlich bei Projekt 2021JLID für die freundliche Unterstützung unseres Projekts.

Weitere Informationen unter: https://www.aviva-berlin.de/aviva/index.php 

Bet Debora Berlin

Bet Debora Webinar 

ein, das wir in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung, Wien, abhalten. Es hat das Thema:

Skandalgeschichten in der Bibel

In der Bibel werden Frauen nicht immer gut behandelt. Bisweilen werden sie Opfer geradezu skandalöser Übergriffe von Männern. In dieser Vortragsreihe untersuchen wir anhand von drei solcher Frauenschicksale, wie die Bibel diese Vorfälle darstellt, schauen aber auch, wie die rabbinischen Kommentatoren darauf reagiert haben. 

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Berlin: Tamar bat David

12. Januar 2021, 19.30-21.00 Uhr

Univ. Prof. Dr. Susanne Plietzsch, Salzburg: Bathsheba

19. Januar 2021, 19.30-21.00 Uhr

PD Mag. Dr. Eleonore Lappin-Eppel, Wien: Ruth und Naomi

26. Januar 2021, 19.30-21.00